NEWS
01.09.2010
Tragehilf..... mehr>>
22.08.2010
Personensuch..... mehr>>
17.07.2010
AGB Stehen Ihnen in kürze zur ferfügung-..... mehr>>
26.06.2010
Grillfest..... mehr>>
08.06.2010
Brandmeldeanlage im Kindergarte..... mehr>>
18.04.2010
Jahresbericht 2010 Bericht folgt in kürze...... mehr>>
18.04.2010
1.Intern. Feuerwehr Skirennen..... mehr>>
06.11.2009
Besuch Stützpunkt in Seeheim..... mehr>>
Bereits im letzten Jahrhundert kam es zur Bildung einzelner Jugendfeuer-wehren in Deutschland So ist die älteste bekannte Jugendfeuerwehr die der Feuerwehr Werningerode im Harz. Sie wurde 1865 als Internatsfeuerwehr eines Jungen-Gymnasium gegründet. In der Zeit bis 1932 gründeten sich immer wieder vereinzelt Jugendabteilungen in Feuerwehren, um Nachwuchs zu sichern oder - wie bei den Berufsfeuerwehren - um neue Mitarbeiter schon in frühen Jahren auszubilden. Dies blieb aber nur Jungen im Alter von ca. 14 Jahren vorbehalten und hatte eine strenge, fast schon militärisch geprägte Ausrichtung. Mit Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1933 änderte sich die gesamte Struktur in der deutschen Feuerwehrlandschaft. Die Vereine der Freiwilligen Feuerwehren wurden in ihrer selbständigen Verwaltung eingeengt, die bestehenden Jugendabteilungen wurden zunächst beibehalten und in sogenannte „Jungwehren“ umgewandelt. Am 23.11.1939 wurden die Feuerwehren in Deutschland per Gesetz in eine „Hilfspolizeitruppe“ überführt (Feuerlöschpolizei), die Vereine wurden aufgelöst und die Jungwehren in die HJ überführt. Eine Jugendarbeit wie seither fand bis Kriegsende nun nicht mehr statt. Vielmehr waren die Jugendfeuerwehren nun total in das politische System eingebunden. Nach Kriegsende wurden die HJ-Feuerwehrscharen sofort wieder aufgelöst. Die Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland entstanden wieder und auch der Gedanke an die Jugendfeuerwehren war noch immer vorhanden. Jedoch hatten in den ersten Jahren nach dem Krieg viele Feuerwehren kein Interesse sich aktiv in der Jugendarbeit zu engagieren. Dies änderte sich erst ab dem Jahre 1952, in dem sich die ersten Jugendfeuerwehren im damaligen Landkreis Dieburg und 1958 die ersten im Landkreis Darmstadt gründeten. Ein Meilenstein für die Jugendarbeit war 1960 die Gründung der Hesseischen Landesjugendfeuerwehr durch den Hessischen Feuerwehrverband und vier Jahre später am 31.10.1964 folgte die Geburtsstunde der „Deutschen Jugendfeuerwehr“ In Berlin, 574 Jugendfeuerwehren aus acht Bundesländern schlossen sich zu ihrem Bundesverband zusammen. Was schließlich zur Folge hatte, dass am 31 Juli 1965 im Fischbachtaler Ortsteil Lichtenberg die Kreisjugendfeuerwehr Dieburg gegründet wurde. Ein Jahr später folgte der Landkreis Darmstadt mit seiner Kreisjugendfeuerwehr an dessen Spitze der Kamerad Richard Krämer aus Seeheim stand. Am 30.08.1976 wurde die Jugendfeuerwehr Ober -Beerbach gegründet. Fast auf den Tag genau 25 Jahre später wurde am Wochenende des 31.08 bis 01.09.2001,in Verbindung mit einem Gemeindejugendfeuerwehrzeltlager und einem „Tag der offenen Tür „ gefeiert. Nachdem am Freitagmittag das Zeltdorf von den knapp 100 Jugendlichen, aus allen Ortsteilfeuerwehren der Gemeinde, aufgebaut wurde, fand um 20.00 Uhr eine kleine Feierstunde in der Bürgerhalle von Ober-Beerbach statt. Vereinsvertreter aus unserm Ort, Kreis- und Gemeindepolitiker und Repräsentanten der umliegenden Feuerwehren fanden sich hierzu ein. Bei dieser Veranstaltung präsentierte sich die Jugendfeuerwehr mit Hilfe einer Computeranimation. Wie man sieht bleibt die Zeit auch bei uns nicht Stehen. Anschließend hatten die Gäste das Wort. Sie gratulierten der Jugendfeuerwehr zu ihrem Jubiläum und lobten die Jugendarbeit, die bei der Freiwilligen Feuerwehr Ober-Beerbach seit 25 Jahren geleistet wird. Umrahmt wurde diese Feierstunde von dem Spielmanns- und Fanfarenzug der Feuerwehr Balkhausen. Bis zur Gebietsreform im Jahre 1977 und zur Gründung der Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt – Dieburg gab es im ehemaligen Landkreis Darmstadt 26 und im Landkreis Dieburg 25 Jugendfeuerwehren. Die Gründungsversammlung der Kreisjugendfeuerwehr (KJF) Darmstadt – Dieburg fand am 10.12.1976 in Brandau statt. Von den 48 Jugendwehren waren 38 anwesend. Die erste Jugendordnung wurde einstimmig angenommen. Zum ersten Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Darmstadt-Dieburg wurde Karl Hildebeutel gewählt. Bereits im ersten Jahr ihres Bestehens führte die KJFSeminare für Jugendwarte und Gruppenleiter durch. Der Höhepunkt des Jahres war der erste Kreisjugendfeuerwehrtag vom 29.-31 Juli 1977 in Groß - Bieberau, bei dem auch die ersten Kreiswettkämpfe statt fanden. Ein weiterer Meilenstein war die Einrichtung einer „Anlaufstelle“ in der „Alten Turnhalle“ in Groß - Bieberau. Zum 1 Januar 1981 übernahm Gerhard Heller aus Roßdorf das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes. Nach dem in der Kreisfreien Stadt Darmstadt die erste Jugendfeuerwehr gegründet war, wurde diese, durch eine Änderung der Kreisjugendfeuerwehrsatzung in den Kreisjugendfeuerwehrverband aufgenommen. Im November fiel die alte anlaufstelle in Groß-Bieberau der Abrissbirne zum Opfer. Neues Domizil war nun in der Rehberg-schule in Roßdorf. Doch bereits vier Jahre später musste die Anlaufstelle der Kreis-musikschule weichen. Ohne Anlaufstelle gestaltete sich die Arbeit verständlicherweise schwierig und es sollte noch bis zum Jahre 1988 dauern bis in der Pfaffenbergschule in Nieder-Ramstadt eine neue Anlaufstelle ihren Betrieb aufnehmen konnte. Übrigens befindet sie sich auch heute noch dort, was sich bestens bewährt hat. Im Jahre 1987 musste der inzwischen jährliche Kreisjugendfeuerwehrtag buchstäblich durch lange und Intensive Regenfälle ins Wasser. Im Januar 1988 wurde Thilo Bauer aus Semd zum Kreisjugendfeuerwehrwart gewählt und im April‘88 wurde das Eintrittsalter in der Jugendfeuerwehr von 12 auf 10 Jahre gesenkt. Zu diesem speziellen Thema wurden vom Kreis mehrere Seminare durchgeführt. Die im Jahre 1991 neu überarbeitet Jugendordnung trat am 13. März 1992 in Kraft, in der speziell für die 6 Löschbezirke eine eigene Geschäftsordnung erstellt wurde. Die Kreisjugendfeuerwehren der Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Offenbach und der Odenwaldkreis führten am 26 September 1993 erstmals den Südhessenpokal, eine lokale Endscheidung zur Qualifikation des Bundeswettbewerbes durch. Am 26 Januar 1994 übernahm Michael Beck aus Nieder-Ramstadt das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes. Die Zeitschrift „Feuer und Flamme“ erschien erstmals im Jahre 1995 mit einer Auflage von 600 Stück. Hierin berichtet die Kreisjugend Feuerwehr über Ihre Aktivitäten Am 5 Oktober 1996 wird in der Sparkasse in Groß-Umstand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ehrenamt“ durchgeführt. Anlässlich des 16. Deutschen Jugendfeuerwehrtages führte eine Stafette von Trier nach Dresden durch den Landkreis. Die Organisation für die Hessische Jugendfeuerwehr übernahm die KJfW Darmstadt- Dieburg. Im Jahre 1998 startete die Homepage der Kreisjugendfeuerwehr im Internet und im selben Jahr konnte dank einer Spende ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTW) an die KJFW übergeben werden.1999 fand der Landesdelegiertentag der Hessischen Jugendfeuerwehr im Lufthansa Schulungszentrum in Seeheim statt. Im Jahre 2000 schließlich führten die Kreisjugendfeuerwehren Südhessens ein MEGA-Zeltlager in Mühlheim am Main durch . Dieses wahren sicherlich nur einige wenige „Höhepunkte“ im Laufe von 25 Jahren Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg. |
||||||