Chronik des Feuerwehrverein Ober Beerbach von 1987-1987 Im Jahr 1987 feierte die Freiwillige Feuerwehr Ober-Beerbach vom 05. bis 08.06. ihr 50jähriges Bestehen. Auf dem "Bolzplatz" in der Ortsmitte wurde ein großes Festzelt mit Platz für über 1000 Personen aufgebaut. Auch ein Rummelplatz mit Autoskooter, Karussell und anderen "Buden" sorgte für Abwechslung bei Kindern, Jugendlichen und so manchem Erwachsenen. Unter der Schirmherrschaft des damaligen Kultusministers Karl Schneider gab es über Pfingsten 4 Tage Jubel, Trubel und Heiterkeit. Dem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche, mit Kranzniederlegung am Ehrenmal, schloss sich am Freitag der Festkommers im Festzelt mit Mitgliederehrungen an. Dabei sorgten die örtlichen Vereine für eine Umrahmung des Programms. Am Sonntag folgte die eigentliche Attraktion des Festes. Es spielten die "Thannhausner Musikanten" aus der Steiermark zum Tanz. Die mit etlichen Preisen ausgezeichneten Musiker versetzten mit ihrem Programm die Besucher in ausgezeichnete Stimmung. Nach dem Festzug am Sonntag, an dem ca. 800 Feuerwehrleute aus dem ganzen Kreis sowie Abordnungen der Ortsvereine teilnahmen, gab es anschließend im Festzelt ein Freundschaftsspielen der teilnehmenden Spielmannszüge. Abends spielte die bekannte "Conti-Combo" zum Tanz. Das von der Bevölkerung gut aufgenommene Fest klang am Pfingstmontag mit einem Frühschoppen im Zelt unter musikalischer Begleitung des "Blasmusikvereins Griesheim" aus. Für die Kleinsten gab es am Nachmittag noch eine Kinderbelustigung. Für die Durchführung dieses Festes "opferten" ein großer Teil der aktiven Wehrmänner einen Teil ihres Jahresurlaubes, da auch der Auf- und Abbau des Zeltes in Eigenhilfe vorgenommen wurde. Jedoch wäre ohne die Mithilfe vieler passiver Vereinsmitglieder ein so reibungsloser Ablauf nicht möglich gewesen. Dieses Jubiläum hat in finanzieller Hinsicht die Vereinskasse wieder aufgebessert, so dass aus Vereinsmitteln Ende 1987 mehrere Funkalarmempfänger (= Meldeempfänger oder auch "Piepser" genannt) angeschafft wurden.Dadurch wurde eine weitere Verbesserung des Brandschutzes hergestellt, denn in einigen Teilen des Ortes war bei schlechtem Wetter bzw. Windrichtung die Sirene nicht zu hören. Mit den beiden durch die Gemeinde finanzierten Meldeempfängern für den Wehrführer und den stellvertretenden Wehrführer sind somit in der Regel 12 Kameraden zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar. Auch nach unserem großen Jubiläumsfest 1987 gab es zahlreiche Aktivitäten und Anschaffun- gen durch den Feuerwehrverein.In den folgenden Jahren nahm die Einsatzabteilung und die Jugendfeuerwehr an zahlreichen Feuerwehrfesten der näheren Umgebung teil. Die Jugendfeuerwehr besuchte fast regelmäßig die vom Löschbezirk ausgerichteten Zeltlager. Zur Aufbesserung ihrer eigenen Kasse für die Teilnahme an diesen Freizeiten sowie zur Durchführung von Ausflügen und Besuchen führt die Jugendwehr in jedem Jahr eine Sammlung im Rahmen der Jugendsammelwoche durch.
|
||||||


