Vereinsausflug 1993 – 3 Tage Österreich Live Der von Hans Brunner organisierte Ausflug vom 10.-12.03.1993 führte ins Salzburger Land nach Stuhlfelden im Pinzgau. Am 10.03. setzten wir uns pünktlich um 1.00 Uhr mit einem modernen Reisebus der Fa. Strohmenger nach Österreich in Bewegung. Der Bus war mit 43 Personen und unserem Busfahrer Erich Bender gut besetzt. Nach einer Frühstückspause mit Fleischwurst der Metzgerei Schneider zwischen Kitzbühl und Jochberg erreichten wir dann unser Ziel Stuhlfelden. Kurz im Gasthof Flatscher die Koffer abgestellt und in die Skiklamotten umgestiegen ging es für die Skifahrer per Skibus ins Skigebiet "Passthurn". Man teilte sich in kleinere Gruppen auf und fuhr dann bei herrlichem Sonnenschein und tief verschneiter Landschaft den ganzen Tag Ski. Zur Mittagspause trafen wir uns dann in der herrlich gelegenen Panorama Alm und der Skitag endete bei einem Einkehrschwung auf der "Resterhöhe" in einem urgemütlichen Raum. Die Nichtskifahrer ließen die Sache etwas langsamer angehen. Nach einem gemütlichen zweiten Frühstück und der Zimmerverteilung, die Skifahrer waren zu diesem Zeitpunkt schon auf der Piste, machte man einen Spaziergang nach Mittersill zur Besichtigung der dortigen Feuerwache, die Kurt Brigaldino organisiert hatte. Am Nachmittag wurde gestärkt nach einer Vesper im Freien eine Besichtigung des Wolfram-Bergbaues-Mittersill unternommen. Dieser vor Jahren wegen des hohen Wolfram-Preisverfalls stillgelegte Bergbau soll möglicherweise wegen der steigenden Weltmarktpreise bald wieder aufgenommen werden. Ein schöner, aber auch anstrengender Tag klang mit einem zünftigen Pinzgauer-Abend in unserer Unterkunft aus. Nach dem Essen spielte eine Zweimann Kapelle, die von der Fam. Anni und Peter Steger (Pirtendorf) bestellt und finanziert wurde. Auch der Bürgermeister Hans Teiner (Stuhlfelden) war gekommen, um Kurt Brigaldino, Silvia und Walter Brunner und Heiko Ramge für ihre langjährigen Urlaubsbesuche in Stuhlfelden/Pirtendorf zu ehren. Des weiteren waren an diesem Abend der Kommandant der Feuerwehr Stuhlfelden Walter Kirstandl und sein Stellv. Franz Egger zu Besuch. Es wurde bis in die späte Nacht gefeiert und über die Witze von Norbert Zubrod und die der Kapelle gelacht. Am Samstag nach dem Frühstück wurden die Skifahrer mit unserem Bus zur Liftanlage "Passthurn" gebracht. Diesmal setzte sich eine Gruppe zur Umrundung des Skigebietes in Gang. Man fuhr bis zum "Zweitausender Lift" und stieg dann ca. 30 Minuten mit den Skiern auf den Schultern zu einer Scharte auf. Von der Scharte fuhr man dann bei Pulverschnee und Bruchharsch (keine Skipiste) in das herrliche und einsame Tal nach Aschau ab. Von dort ging es dann per Skibus und Liftanlagen weiter durch das Kitzbühler Skigebiet. Fast den letzten Lift zeitmäßig verpasst, konnten wir dennoch unseren Einkehrschwung in der "Resterhöhe" machen. Leider wurden wir dort vom Unfall, zwischen einem Snowboardfahrer und Kurt Brigaldino, informiert. Kurt hatte sich so verletzt, dass er noch in der Nacht ins Krankenhaus musste und bis heute noch Schwierigkeiten mit dieser Verletzung hat. Die Nicht-Skifahrer, jetzt "Anti-Skifahrer-Verein" genannt, frühstückten ausgiebig und stellten fest, dass sich die Gruppe gegenüber dem Vortrag wieder vergrößert hatte. Anschließend ging es zu einem gemütlichen Tagesausflug nach Kaprun, um mit der Seilbahn zum Kitzsteinhorn zu fahren. Nachmittags wurde noch Zell am See besucht. Am Abend trafen sich alle wieder zum gemütlichen Tagesausklang im Hotel. Auch da ging es wieder lustig zu. Am Sonntag früh war die Stimmung etwas getrübt, da man nicht wusste ob Kurt mit nach Hause fahren kann. Er wurde dann von Silvia und Walter Brunner im Krankenhaus besucht und abgeholt. Ein Teil der Skifahrer startete am Passthurn und fuhr bis nach Jochberg, die anderen bewegten sich im Kitzbühler Skigebiet. Auch nicht vergessen wollen wir unseren tapferen Langläufer Georg Heldmann, der alleine seine Kreise in den Langlaufloipen "Pinzgau" und "Hochmoor" zog. Der "ASV" ließ den letzten Aufenthaltstag gemütlich angehen und man "relaxte" noch ein paar Stunden bis zur Abfahrt. Nachdem der Bus die Skifahrer in Jochberg und Clausen eingesammelt hatte, setzte man sich in Richtung Heimat in Bewegung. Um Mitternacht waren wir alle wohlbehalten wieder in Ober-Beerbach angekommen. Diese 3 Tage waren für die Skifahrer vom Wetter, der Landschaft und den Schneeverhältnissen ein voller Erfolg und auch die Nichtskifahrer konnten im herrlichen Pinzgau drei schöne Tage verbringen. Die Unterkunft im "Gasthof Flatscher" wurde auch von allen Teilnehmern sehr gelobt. Vielleicht lässt sich eine solche oder ähnliche Veranstaltung in den nächsten Jahren wieder einmal durchführen. Am Abend wurde die Geselligkeit gepflegt: |
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