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"Löschwichtel 2006" kennen sich aus

Brandschutzerziehung - Wie man sich richtig verhält, wenn es brennt

Vorsichtig hält Lukas eine Wachskerze in seiner Hand und niemand denkt daran, dass von der kleinen Flamme Gefahr ausgehen könnte. "Mit Kerzen muss man immer sehr vorsichtig sein. Man darf sie nie ohne Aufsicht brennen lassen.
Eine Erschütterung oder ein Luftzug könnte sie umwerfen. Kurze Zeit später brennt der Adventskranz oder der Weihnachtsbaum", erklärt Lukas, während ihm seine Kameraden der Ober-Beerbacher Wichtelwehr zustimmen.
Die kleinen Feuerwehrkameraden wüssten sich in einer solchen Situation zu helfen."Ich würde sofort meinen Eltern bescheid geben, zum Telefon laufen und die 112 wählen", schlägt Dominic vor. Lukas und Dominic sind neun und acht Jahre alt. Die beiden wissen genauso wie ihre weiteren Kameraden, wie viel Gefahr von Adventskerzen und Sylvesterkrachern ausgeht."Jedes Jahr zu Weihnachten und Sylvester steigt die Zahl der Brände oder Unfälle mit Feuer in Deutschland", sagt Timo Brunner, einer der beiden Betreuer der Wichtelfeuerwehr. "Hier bei uns lernen die Kleinen schon im Alter von sieben bis zehn Jahren im Rahmen der "Brandschutzerziehung", dass Feuer nützlich aber auch sehr gefährlich sein kann, wie man brenzlige Situationen vermeidet und was zu tun ist, wenn doch mal etwas passiert." Jeden Freitag, von 16.30 bis 18 Uhr, treffen sich die "Wichtel", um von Melanie Maul und Timo Brunner unterrichtet zu werden.
Unterstützt werden die beiden vom Jugendwart Axel Kaffenberger und seinem Stellvertreter Tobias Maul. Hierbei lassen sich die Kinder nur von Theorie nicht begeistern. Praktische Übungen gehören ebenfalls dazu. Natürlich immer nur mit der Sorgfalt und ständigen Aufsicht der "großen" Feuerwehrmänner."Es macht uns sehr viel Spaß mit den Kindern. Das Leuchten in den Augen zu sehen, wenn man ihnen etwas erklärt. Neben der Feuerwehr machen wir auch noch eine Menge anderer Sachen. In der Weihnachtszeit haben wir mit den Kindern Adventsplätzchen für sie und ihre Eltern gebacken. Das gesamte Jahr über stehen verschiedene Ausflüge, Spielabende, Bastelstunden, Wanderungen und vieles mehr auf dem Plan", fügt Melanie Maul hinzu. "Und nach der Übungsstunde wartet dann noch die Fahrt mit einem der großen Feuerwehrautos bis vor die Haustür auf die Kinder. Das ist für die Kinder noch einmal ein Highlight zum Abschluss. Meistens kommen wir da um eine "Ehrenrunde", ums Windrad, nicht herum", meint Tobias Maul. Ab Januar bekommen die Wichtel ihren eigenen Platz auf der Internetseite der Ober-Beerbacher Feuerwehr